Studie zur Vermögensteuer

Die öffentlichen Kassen sind leergespült. Es fehlt an preisgünstigen Wohnungen. Es muss mehr in die Zukunft investiert werden. 
Und immer heißt es: Es ist kein Geld da.

Aber das stimmt nicht. Die privaten Vermögen in Deutschland sind ungleich verteilt. Die reichsten 10 Prozent der erwachsenen Bevölkerung besitzen zwei Drittel des privaten Gesamtvermögens. Während die Bundesregierung die Vermögen eben dieser Millionäre und Milliardäre schont und pflegt, macht sie mit ihrer Kürzungspolitik unser Land kaputt. Eine normal verdienende Familie zahlt vergleichsweise mehr Steuern als ein Milliardär. Diese Schieflage macht die Superreichen immer reicher und kostet uns alle 100 Milliarden Euro pro Jahr.

Wir sagen: Die Millionäre und Milliardäre müssen ihren Beitrag leisten, damit dieses Land für uns alle funktioniert. Während die Bundesregierung mit den Milliardären kungelt, hat Die Linke einen Plan. Eine starke Konzentration vor allem bei sehr hohen Vermögen soll verhindert werden, um demokratische Gleichheit, ökologische Nachhaltigkeit und soziale Stabilität zu stärken. Eine Vermögensteuer von ein bis maximal 5 Prozent für Millionäre und 12 Prozent für Milliardäre. Das würde nur die reichsten 1,9 Prozent der Gesellschaft gesondert treffen.

 

Mecklenburg-Vorpommern hätte dann jährlich 1,7 Milliarden Euro mehr. Damit können wir:

Den Haushalt weiter konsolidieren.

Die Finanzlage der Kommunen verbessern.

Ein Bildungspaket für Schulen und Kitas auflegen, mit Geld für zusätzliche Lehrkräfte, Psychologen und unterstützendes Personal sowie einen verbesserten Fachkraft-Kind-Schlüssel in Krippe und Hort.

Tausende Sozialwohnungen bauen.