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Wurde mit Kanonen auf Spatzen geschossen?

PressemeldungenJeannine Rösler

Zur zweiten Anhörung in der heutigen Sitzung des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses (PUA) zur Insolvenz der P+S-Werften, erklärt die Obfrau der Linksfraktion im PUA, Jeannine Rösler:

 

 

„Herr Dieter Dehlke, früherer Geschäftsführer für Finanzen auf den Werften, fand heute ungewöhnlich deutliche Worte. Er machte klar, dass sich die Werften zu jeder Zeit der Umstrukturierungsphase in einem engen Korsett befunden hätten. Einerseits habe es die exorbitant hohen Finanzierungskosten gegeben. Anderseits seien sehr hohe Kosten für externe Beraterleistungen entstanden, deren Mehrwert für die Werften er in Frage stellte.

 

 

Herr Dehlke berichtete zudem von seinem Bemühen gegenüber Banken und Bürgen, wozu auch die Landesregierung gehörte, darum, die Zügel für die Werft zu lockern. Er sprach im Zusammenhang mit den Beraterkosten von ‚Geldverbrennen‘ und dass mit dem auferlegten Berichtswesen mit ‚Kanonen auf Spatzen geschossen‘ wurde.“

 

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