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SPD und CDU tun nichts, um Dispozinsen zu begrenzen

PressemeldungenJeannine Rösler

„Mit der Ablehnung unseres Antrags ‚Zinssätze für Dispositions- und Überziehungskredite gesetzlich begrenzen‘ schaden SPD und CDU den Interessen der Verbraucherinnen und Verbraucher in MV“, erklärte die finanzpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Jeannine Rösler, am Mittwoch in Schwerin. 

„Es ist ein unhaltbarer Zustand, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher den Banken zum Teil über zehn Prozent Zinsen zahlen müssen, wenn sie ihr Konto überziehen müssen. Die Banken können sich dagegen bei der Europäischen Zentralbank für nicht einmal einem Prozent Zinsen Geld leihen“, sagte Frau Rösler. Die Verbraucherinnen und Verbraucher hätten gar nichts vom historisch niedrigen Zinsniveau und müssen weiter die wieder fetten Gewinne der Banken finanzieren. „Dass einige mit Milliarden an Steuergeldern vor der Pleite gerettet werden, setzt dem Ganzen die Krone auf“, so Frau Rösler. 

„Was nützen die hehren Worte insbesondere von Verbraucherschutzminister Backhaus, wenn wieder einmal nur geredet, aber nicht gehandelt wird. Wer darauf wartet, dass die Banken freiwillig die Zinsen stärker senken, kann warten, bis er schwarz wird“, so Rösler.

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