Solidarität mit Menschen auf der Flucht – Fluchtursachen bekämpfen!
Zum morgigen Weltflüchtlingstag erklärt die migrationspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Steffi Pulz-Debler:
„Am 20. Juni wird weltweit der Weltflüchtlingstag begangen, um auf die Situation von Millionen von Menschen auf der Flucht aufmerksam zu machen. Die Zahl der Flüchtlinge und Vertriebenen weltweit ist in den letzten Jahren stark angestiegen, vor allem aufgrund von Konflikten, Kriegen und Naturkatastrophen. Weltweit befinden sich gegenwärtig 120 Millionen Menschen auf der Flucht, 80 Millionen von ihnen im eigenen Land. Zwei Drittel der Menschen, die ihr Land verlassen, harren in Nachbarländern aus in der Hoffnung, bald in ihr Zuhause zurückkehren zu können.
In vielen Ländern sind Flüchtlinge oft Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt ausgesetzt. Es ist daher entscheidend, dass wir uns aktiv für ihre Integration und ihr Wohlergehen einsetzen. Wir müssen sicherstellen, dass Flüchtlinge Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung und Arbeitsmöglichkeiten haben. Es dürfen nicht die Menschen bekämpft werden, es muss vielmehr endlich gelingen, die Fluchtursachen zu bekämpfen und die Entwicklungszusammenarbeit so zu gestalten, dass Menschen nicht vor Hunger fliehen müssen.
Weltweit, in der EU, der Bundesrepublik Deutschland und in Mecklenburg-Vorpommern muss es uns besser gelingen, die Menschen aufzunehmen und zu integrieren und Vorurteile abzubauen. Offenem und verdecktem Rassismus, wo immer er zutage tritt – ob in Schulen, Hochschulen, auf der Arbeit oder im Verein – müssen wir uns entschieden entgegenstellen. Mecklenburg-Vorpommern muss weiterhin ein demokratisches, weltoffenes, gerechtes und zukunftsfähiges Land bleiben – das muss das gemeinsame Ziel aller Demokratinnen und Demokraten sein.“
