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Schlechte Aussichten für Langzeitarbeitslose und ihre Familien

PressemeldungenHenning Foerster

Nach Ansicht des arbeitsmarktpolitischen Sprechers der Linksfraktion, Henning Foerster, zeichnen sich am arbeitsmarktpolitischen Horizont in Mecklenburg-Vorpommern dunkle Wolken ab.

„Die Kürzungen der Mittel für die aktive Arbeitsmarktpolitik sowie die so genannte Instrumentenreform des Bundes werden ihre Spuren hinterlassen“, erklärte Foerster am Mittwoch in Schwerin. Erschwerend hinzu käme eine fehlende aktive Arbeitsmarktpolitik des Landes. „Außer Allgemeinplätzen ist im Koalitionsvertrag unter dem Stichwort aktive Arbeitsmarktpolitik nichts zu finden“, so Foerster. Von einem sozialen Arbeitsmarkt für Langzeitarbeitslose, wie ihn die SPD noch im Wahlkampf versprochen hat, sei ebenso wenig übrig geblieben wie von den beiden angekündigten CDU-Programmen zur Integration von Jugendlichen und Langzeitarbeitslosen, die im Januar 2014 beginnen sollten.

Foerster fordert Arbeitsministerin Schwesig auf, sich im Bund nicht erneut auf faule Kompromisse einzulassen, sondern den Menschen zu erklären, wie sie konkret Langzeitarbeitslose unterstützen will. „Im Land hat sich die Zahl der Langzeitarbeitslosen mit mehr als 28 000 auf hohem Niveau verfestigt, sie dürfen nicht abgeschrieben werden, sondern brauchen wirksame Unterstützung.“

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