Sanierung von Anfang an wegen des fehlenden Finanzpuffers gefährdet
Zur heutigen Sitzung des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses (PUA) zur Insolvenz der P+S-Werften erklärt die Obfrau der Linksfrau im Ausschuss, Jeannine Rösler: „Bei der heutigen Zeugenanhörung bewertete Herr Tim Reiners als Vertreter der Hegemann- Gruppe das Sanierungsgutachten von KPMG als mangelhaft. Er bestätigte die Aussagen weiterer Zeugen, dass die der Sanierung zugrunde gelegten Planungen nicht realistisch gewesen waren.
Zur heutigen Sitzung des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses (PUA) zur Insolvenz der P+S-Werften erklärt die Obfrau der Linksfrau im Ausschuss, Jeannine Rösler:
„Bei der heutigen Zeugenanhörung bewertete Herr Tim Reiners als Vertreter der Hegemann- Gruppe das Sanierungsgutachten von KPMG als mangelhaft. Er bestätigte die Aussagen weiterer Zeugen, dass die der Sanierung zugrunde gelegten Planungen nicht realistisch gewesen waren. Seiner Ansicht nach passte der festgezurrte Finanzrahmen nicht zum geplanten Bauprogramm auf den Werften. So erklärte der Zeuge Reiners unmissverständlich, dass der Bauauftrag der Scandlines-Fähren und dessen finanzielle Umsetzung in keiner Weise im Finanzierungskonzept untergebracht werden konnte. In der Konsequenz seien große Löcher gerissen worden, der Finanzbedarf der Werften sei permanent gestiegen.
Damit bestätigte der Zeuge Reiners, dass wegen des fehlenden Finanzpuffers die Sanierung täglich gefährdet war. Ähnlich äußerte sich der Zeuge Stephan Kuhlenkampff, der bis Mitte des Jahres 2011 für die Hegemann- Gruppe im Beirat saß. Er sagte, dass der Webfehler insbesondere im fehlenden Finanzpolster bestand.“
