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Ministerpräsident Sellering drückt sich vor Dialog mit Gewerkschaften

PressemeldungenJeannine Rösler

Nach Ansicht der finanzpolitischen Sprecherin der Linksfraktion, Jeannine Rösler, ist die Verärgerung der GdP über die Weigerung des Ministerpräsidenten, mit den Gewerkschaften Gespräche zur anstehenden Besoldungsanpassung zu führen, verständlich. „Die Beamtinnen und Beamten müssen Gelegenheit haben, ihre berechtigte Forderung nach Anpassung der Besoldung an die Gehaltsentwicklung für die Angestellten dem Ministerpräsidenten vorzutragen“, erklärte Frau Rösler am Mittwoch.  

„Bei Schön-Wetter-Themen tritt Herr Sellering gern in den Dialog, sobald sich Konflikte abzeichnen, entpuppt sich seine stets propagierte Dialogbereitschaft als Lippenbekenntnis“, so Rösler. Mit seiner Abfuhr drücke sich Ministerpräsident Sellering vor seiner Verantwortung und stoße die Gewerkschaften und die Beamtinnen und Beamten vor den Kopf. 

„Ich erwarte, dass Herr Sellering seine Verweigerungshaltung ablegt und das Gesprächsangebot des DGB und der GdP unverzüglich annimmt. Wer wie aktuell Zeit für eine ‚Erntebereisung‘ hat, sollte sich auch eine Stunde für die Anliegen der Beamtinnen und Beamten nehmen“, so Rösler am Mittwoch.

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