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Mehr Transparenz in der Wohlfahrtspflege – Managergehälter offenlegen

PressemeldungenJeannine Rösler

Vor dem Hintergrund der Diskussion um die Gehälter von Geschäftsführerinnen und Geschäftsführern sowie Vorstandsmitgliedern in Einrichtungen der freien Wohlfahrtspflege erklärt die finanzpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Jeannine Rösler: 

„Genauso wie bei öffentlichen Unternehmen ist auch bei Einrichtungen der Wohlfahrtspflege, die in hohem Maße aus Steuermitteln subventioniert werden, mehr Transparenz das Gebot der Stunde. Die Offenlegung und Nachvollziehbarkeit der Gehälter von Geschäftsführerinnen und Geschäftsführern sowie Vorstandsmitgliedern sollten selbstverständlich sein. Die Steuerzahler haben ein Recht zu erfahren, wie die öffentlichen Mittel, aber auch Spendengelder verwendet werden. 

An mehr Transparenz müssten auch die Einrichtungen der Wohlfahrtspflege selbst interessiert sein. Die Geheimniskrämerei führt lediglich zu weiteren Vertrauensverlusten in der Gesellschaft und insbesondere bei den vielen freiwillig Engagierten in den Einrichtungen. Wenn die Verantwortlichen nicht bereit sind, freiwillig für mehr Transparenz zu sorgen, dann muss der Gesetzgeber regulierend eingreifen und die Offenlegung der Gehälter zwingend fordern – wie es beispielsweise für die Vorstände der gesetzlichen Krankenkassen seit 2004 geltendes Recht ist.“

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