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Lehrkräftebildung wird reformiert – das Gymnasium bleibt!

Christian AlbrechtPressemeldungenWissenschaft

Zu der meist wider besseres Wissen in der Öffentlichkeit aufgestellten Behauptung, die Landesregierung plane mit der Lehrkräftebildungsreform die Abschaffung des Gymnasiums, erklärt der wissenschaftspolitische Sprecher der Linksfraktion, Christian Albrecht:  

„Durch die Reform der Lehrkräftebildung wird das Gymnasium keinesfalls abgeschafft. Diese Behauptung ist grober Unfug. Ziel ist es vielmehr, die Ausbildung der angehenden Lehrkräfte zu modernisieren und damit sowohl die Gymnasien als auch die Regionalschulen zu stärken. Derzeit brechen fast die Hälfte der Lehramtsstudierenden für das Gymnasium ihr Studium ab oder wechseln in einen anderen Studiengang. Da können wir nicht länger tatenlos zusehen. Beim Regionalschullehramt liegt die Abbruchquote sogar bei bis zu 70 Prozent. Es besteht also dringender Bedarf an einer grundlegenden Reform für beide Ausbildungswege.

Die Aussage, dass der Abschluss des zukünftigen Sekundarstufenlehramts in anderen Bundesländern nicht anerkannt würde, ist ebenfalls falsch und zeugt lediglich von einer erheblichen Unkenntnis der Thematik. Andere Bundesländer wie Hamburg und Bremen haben das Sekundarstufenlehramt bereits eingeführt, Niedersachsen befindet sich ebenfalls in diesem Prozess. Selbstverständlich wird das Lehramtsstudium in Mecklenburg-Vorpommern auch weiterhin die bundesweit geltenden Vorgaben der Kultusministerkonferenz erfüllen.

Die Linksfraktion beteiligt sich an der konstruktiven Debatte um die zukünftige Lehrkräfteausbildung, denn das ist eine der größten Herausforderungen, vor der unser Bundesland und ganz Deutschland stehen. Es geht um nicht weniger als um eine nachhaltige Stärkung der Bildungslandschaft.“

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