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Klimaschutz stärken – M-V macht’s vor

Daniel TrepsdorfPressemeldungen

Zum spürbaren Nachlassen der Klimaproteste in Deutschland und M-V erklärt der umweltpolitische Sprecher der Linksfraktion, Dr. Daniel Trepsdorf:

„In den zurückliegenden Jahren haben die Klimaproteste spürbar an Schlagkraft verloren. Pandemie, Energiekrise sowie Inflation und die damit verbundenen Sorgen der Menschen tragen sicherlich zu dieser verbreiteten Protestmüdigkeit bei. Hinzu kommt verstärkt Gegenwind aus Berlin, Energie- und Wirtschaftsministerin Katherina Reiche möchte zweifellos das Rad in Sachen Klimaschutz zurückdrehen. Wer aber beim Klima- und Umweltschutz den Rückwärtsgang einlegt, handelt grob fahrlässig, gegen wissenschaftliche Fakten und internationale Verpflichtungen. Es wächst die Gefahr, dass Deutschland seine Klimaziele verfehlt.

Auch Mecklenburg-Vorpommern spürt die Folgen der Klimakrise bereits deutlich. Die Durchschnittstemperatur ist gestiegen, sehr heiße Tage nehmen zu, während Frosttage seltener werden. Wetterextreme wie Starkregen und Dürren häufen sich. Das alles beeinflusst auch die Vegetation mit neuen Erschwernissen für Land- und Forstwirtschaft. Ökosysteme an Land und im Wasser stehen unter Druck: Lebensräume verändern sich, Arten wandern ab oder verschwinden. Nicht zuletzt steigt auch die gesundheitliche Gefährdung für Mensch und Tier.

Wir dürfen beim Klimaschutz nicht nachlassen. Im Gegenteil, wir müssen die Anstrengungen verstärken, da sonst die Belastungen für Landwirtschaft, Wälder, Infrastruktur und Gesundheit dramatisch zunehmen werden. Auch die Folgekosten durch Schäden und erforderliche Anpassungsmaßnahmen werden immer höher. Deshalb hat Mecklenburg-Vorpommern ein eigenes Klimaschutzgesetz erarbeitet, das sich derzeit in der öffentlichen Beteiligung befindet. Das ist ein entscheidender Schritt, verbindliche Ziele zu setzen und Planungssicherheit für Politik, Wirtschaft und Kommunen zu schaffen. Es stärkt zudem die Innovationskraft, indem es Investitionen in erneuerbare Energien, klimafreundliche Technologien und nachhaltige Strukturen anstößt.“

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