Jugendliche bestmöglich auf das Arbeitsleben vorbereiten – Alle werden gebraucht!
Zum Konzept „Alle werden gebraucht – Schulische Berufliche Orientierung für einen guten Übergang in Ausbildung und Beruf“ erklärt die Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Jeannine Rösler:
„Ziel des Konzepts ist es, Kinder und Jugendliche noch besser auf ihre berufliche Zukunft vorzubereiten. Bildungsministerin Simone Oldenburg betont zu Recht, wie wichtig eine frühzeitige, gut strukturierte und praxisnahe Förderung junger Menschen in sich verändernden Berufsfeldern ist.
Eine wesentliche Neuerung ist der sehr frühe Beginn der Berufsorientierung, sie setzt bereits in der Kindertagesstätte und der Grundschule an. Die Kinder werden altersgerecht und spielerisch an verschiedene Berufsfelder herangeführt. Neigungen und Talente sollen so möglichst früh erkannt und gezielt gefördert werden. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die verpflichtende Einbindung der Beruflichen Orientierung an allen Schulformen. Mit der verbindlichen Einbeziehung der Gymnasien ist gewährleistet, dass auch Schülerinnen und Schüler, die möglicherweise nicht den akademischen Weg nach dem Abitur einschlagen wollen, frühzeitig über berufliche Alternativen informiert werden.
Eine der größten Stärken ist die enge Zusammenarbeit zwischen Schulen und lokalen Betrieben. Die Schülerinnen und Schüler sammeln praxisnahe Erfahrungen, Unternehmen lernen potenzielle Nachwuchskräfte frühzeitig kennen – das ist angesichts der Nachwuchssorgen besonders wichtig. Regelmäßige Praxislerntage sowie Betriebsbesichtigungen und Projekttage ergänzen diese ‚Win-win-Situation‘.
Durch Projekte wie Schülerfirmen und andere unternehmerische Initiativen erhalten Jugendliche bereits während ihrer Schulzeit die Möglichkeit, wirtschaftliche Zusammenhänge praktisch zu erfahren und Soft Skills wie Teamarbeit, Eigeninitiative und Verantwortungsbewusstsein zu entwickeln.
Das Konzept ‚Alle werden gebraucht‘ ist ein enorm wichtiger und richtungsweisender Schritt für die Schulische Berufliche Orientierung im Land – und wird von allen Beteiligten sehr begrüßt. Die Kombination aus frühzeitigem Einstieg, praxisnahen Erfahrungen, der festen Verankerung an allen Schulformen und einer intensiven Zusammenarbeit mit der Wirtschaft bildet eine solide Grundlage, um junge Menschen optimal auf ihren Weg in die Berufswelt vorzubereiten.“
