Humanitäre Helferinnen und Helfer würdigen und schützen – sie leisten Großartiges
Zum Welttag der Humanitären Hilfe am kommenden Montag, erklärt die sozialpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Steffi Pulz-Debler:
„Unser Dank und Respekt gelten allen Helfenden, die sich weltweit unermüdlich für notleidende Menschen einsetzen. Ihr Engagement in Krisen- und Kriegsregionen unter extremen Bedingungen ist ein Zeichen gelebter, internationaler Solidarität und Vorbild für uns alle. Ohne ihren unermüdlichen Einsatz wären das Überleben, der Schutz und die Unterstützung vieler Menschen nicht gewährleistet.
Es wird immer gefährlicher, Humanitäre Hilfe zu leisten. Seit 2015 ist die Zahl der Angriffe auf Helferinnen und Helfer um fast 70 Prozent gestiegen. Im ersten Halbjahr 2024 sind bereits 137 Menschen bei ihrem Einsatz getötet worden. Diese Angriffe verdeutlichen die enormen Risiken. Es muss auf internationaler Ebene alles getan werden, diese mutigen Menschen zu schützen und in ihrer Arbeit zu unterstützen.
Angesichts der Zunahme von Katastrophen, Kriegen und Konflikten steigt auch der weltweite Bedarf an Humanitärer Hilfe für Menschen in Not. Sie ist dringender denn je und unverzichtbar, Leben zu retten, Leiden zu lindern und die Menschenwürde zu wahren. Laut den Vereinten Nationen werden auch in den kommenden Jahren Millionen Menschen auf Unterstützung angewiesen sein. Das reiche Deutschland steht hier in einer besonderen Verantwortung. Die im Haushaltsentwurf des Bundes vorgesehenen massiven Kürzungen in diesem Bereich sind unverantwortlich und ein komplett falsches Signal. Humanitäre Hilfe ist nicht nur eine moralische Verpflichtung, sondern auch wichtiger Bestandteil der Humanitären Diplomatie, die für Verhandlungen und Lösungen bei Konflikten im Interesse der Zivilbevölkerung und der humanitären Prinzipien steht.“
