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Frauen und Mädchen brauchen besonderen Schutz in kriegerischen Konflikten

Elke-Annette SchmidtPressemeldungenGleichstellungspolitik

Zum Internationalen Tag für die Beseitigung sexueller Gewalt in Konflikten am 19. Juni erklärt die gleichstellungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Elke-Annette Schmidt:     

„Der von den Vereinten Nationen ausgerufene Internationale Tag für die Beseitigung sexueller Gewalt in Konflikten macht darauf aufmerksam, dass Frauen und Mädchen in kriegerischen Auseinandersetzungen und auf der Flucht besonderen Schutz benötigen.

Sexuelle Gewalt wird in bewaffneten Konflikten gezielt als Mittel der Kriegsführung und des Terrors eingesetzt. Betroffen sind hauptsächlich Mädchen und Frauen. Vergewaltigungen, Demütigungen und Versklavung sind grausame Realität in Kriegsgebieten weltweit. Millionen Menschen sind gezwungen, ihre Heimat zu verlassen. Unter ihnen sind viele Mädchen und Frauen, die nicht nur vor Krieg und Gewalt fliehen, sondern auch vor sexuellen Übergriffen und Missbrauch. Die Situation geflüchteter Frauen und Mädchen ist oft besonders prekär. Sie sind auf der Flucht vielfach schutzlos ausgeliefert und in den Aufnahmeländern häufig erneut mit geschlechtsspezifischer Diskriminierung und sexuellen Übergriffen konfrontiert.

Die internationale Gemeinschaft ist gefordert, diese Verbrechen konsequent zu ächten und die Täter zur Rechenschaft zu ziehen. Geflüchtete Frauen und Mädchen benötigen unseren besonderen Schutz und unsere Unterstützung. Wir müssen sicherstellen, dass sie in Deutschland und auch in Mecklenburg-Vorpommern in Sicherheit leben können. Sie brauchen sichere Unterkünfte, in denen sie vor weiteren Übergriffen geschützt sind, und Zugang zu medizinischer und psychologischer Hilfe.

Die Linksfraktion ruft alle Menschen auf, die Augen nicht vor den schrecklichen Übergriffen zu verschließen, Solidarität mit den Betroffenen zu zeigen und sich aktiv für ihren Schutz und ihre Rechte einzusetzen.“

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