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Digitale Landesschule ohne Pausenhof – innovatives Lernen von überall

Jeannine RöslerPressemeldungenBildung und Kita

Zur Digitalen Landesschule erklärt die Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Jeannine Rösler

„Mecklenburg-Vorpommern schreitet mit großen Schritten in Richtung Digitale Bildung. Mit der Digitalen Landesschule verfügen wir über eine Bildungsinnovation, die Schülerinnen und Schülern unabhängig von ihrem Wohnort Zugang zu einem umfassenden und zeitgemäßen Unterricht ermöglicht. Das ist ein großartiges Projekt, das Bildungsbarrieren abbaut und den Unterrichtsausfall vermindert. Es wird mit drei Mio. Euro gefördert

Die Digitalen Landesschulen sind Schulen ohne festes Gebäude. Sie ergänzen die bestehende Bildungslandschaft um ein vollwertiges Online-Unterrichtsangebot. Dieses Konzept wird auch zusätzliche Förderangebote für Kinder und Jugendliche bereitstellen, die besondere Unterstützung benötigen. Insbesondere in Zeiten von Lehrkräftemangel und pandemiebedingten Unterrichtsausfällen bietet das Modell der Digitalen Landesschulen eine gute praktikable Lösung.

Für alle Schularten – von der Grundschule über die Regionale Schule bis hin zum Gymnasium – wird ein breites Spektrum an digitalen Unterrichtseinheiten entwickelt. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der schrittweisen Erweiterung der Lernangebote, um letztlich den gesamten Lehrplan digital abdecken zu können. Besonders hervorzuheben ist das bereits etablierte Mathematik-Abiturtraining, das online über die Lernplattform ‚itslearning‘ zugänglich ist. Weitere Angebote in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch für die Klassenstufen 5 bis 10 sowie für ‚Deutsch als Zweitsprache‘ werden kontinuierlich ausgebaut.

Auch die berufliche Bildung wird in die digitale Zukunft geführt. Mit über 190 Berufsbildungsgängen eröffnet das Land neue Möglichkeiten, berufliche Lerninhalte online zugänglich zu machen. In einer ersten Phase werden spezielle Lernfelder und Module für ausgewählte Berufsbereiche digitalisiert. Damit haben alle Schülerinnen und Schüler – unabhängig von ihrer geografischen Lage oder ihrer technischen Ausstattung – gleiche Bildungschancen.“

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