Das besondere Kulturjahr 2024 im Rampenlicht: Rot-Rot fördert Kunst und Kultur
Zur nachhaltigen Förderung von Kunst und Kultur im besonderen Kulturjahr 2024 erklärt die kulturpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Elke-Annette Schmidt:
„Das Jahr 2024 markiert mit seinen vielfältigen kulturellen Höhepunkten nicht nur einen Meilenstein in der Kulturgeschichte des Landes, sondern bietet auch eine hervorragende Gelegenheit, die Bedeutung von Kunst und Kultur für unsere Gesellschaft ins Rampenlicht zu rücken. In einer Zeit, in der Kunst und Kultur immer mehr unter Druck geraten – sei es durch finanzielle Kürzungen, politische Einflussnahme oder gesellschaftliche Spaltung – ist es wichtiger denn je, diese grundlegenden Pfeiler unserer Gesellschaft zu schützen und zu stärken. Kunst und Kultur sind kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Sie sind unverzichtbar für eine weltoffene, solidarische und demokratische Gesellschaft. Deshalb sind für Rot-Rot die Förderung und Stärkung der Kultur des Landes zentrale Anliegen.
Die Feierlichkeiten zum 150. Todestag von Fritz Reuter, die Verleihung des Titels ‚Reuterstadt‘ an Stavenhagen vor 75 Jahren, die umfangreichen Aktivitäten zum 250. Geburtstag von Caspar David Friedrich und das bevorstehende 90. Jubiläum von Uwe Johnsons Geburt stehen beispielhaft für das reiche kulturelle Erbe unseres Landes. Nicht zuletzt die Anerkennung der Landeshauptstadt Schwerin als Weltkulturerbe ist ein starkes Zeichen für die Bedeutung des kulturellen Erbes in Mecklenburg-Vorpommern. Dieser Titel ist nicht nur eine große Ehre für die Stadt Schwerin, sondern auch eine Verpflichtung für die gesamte Region, das kulturelle Erbe zu bewahren, zu pflegen und weiterzuentwickeln.
Meine Fraktion weiß um die Herausforderungen, die mit der Förderung von Kunst und Kultur verbunden sind. In vielen Kommunen, gerade in den ländlichen Regionen, sind die finanziellen Spielräume eng. Es besteht die Gefahr, dass Sparzwänge den Kulturbereich weiter schwächen könnten. Diese Entwicklung wäre fatal, denn gerade die kulturellen Angebote in den Städten und Gemeinden – von soziokulturellen Zentren über Musik- und Jugendkunstschulen bis hin zu lokalen Festivals – sind unverzichtbar für das soziale Gefüge und die Lebensqualität.
Wir wissen, dass Kunst und Kultur ohne das Ehrenamt verkümmern würden. Viele Projekte in unserem Land werden durch das Engagement ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer getragen. Diese Menschen investieren ihre Zeit, Kraft und Leidenschaft, um kulturelle Veranstaltungen auf die Beine zu stellen, die das Leben vor Ort bereichern und Gemeinschaft fördern. Ihnen gebührt Dank und Anerkennung.
Aus unserer Sicht ist es von entscheidender Bedeutung, dass die kulturpolitischen Leitlinien des Landes konsequent umgesetzt werden. Diese Leitlinien, die auf der gemeinsamen Verantwortung von Land, Kreisen, Städten, Gemeinden und Zivilgesellschaft bei der Förderung von Kunst und Kultur basieren, sind eine gute Grundlage, die Kulturszene auszubauen und zu stärken. Sie definieren Kunst und Kultur als wesentliche Elemente einer solidarischen, kooperativen und hilfsbereiten Gesellschaft – auch als Gegenmittel zu Hass und Hetze, die sich zunehmend Weg bahnen.“
