Arbeit des PUA zur Insolvenz der P+S-Werften ist bitter nötig
Nach Auffassung der Obfrau der Linksfraktion im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss (PUA) zur Insolvenz der P+S-Werften, Jeannine Rösler, zeigt die aktuelle Berichterstattung zur Werftenpleite erneut, wie bitter nötig die Arbeit des PUA ist.
„Offenbar hat Ministerpräsident Sellering den Landtag wider besseres Wissen unvollständig informiert“, erklärte Frau Rösler am Donnerstag. „Wichtige Fakten wie eine drohende Insolvenzanmeldung bereits Ende 2009 hätten mitgeteilt werden müssen.“ Die Behauptung von SPD und CDU, der Landtag und die demokratische Opposition seien stets vollumfänglich informiert gewesen, sei damit endgültig nicht mehr aufrecht zu erhalten.
„Insbesondere den Koalitionsfraktionen sollten die neuerlichen Veröffentlichungen zu denken geben, sie haben mit ihrem blinden Gehorsam gegenüber der Landesregierung und ihrer pauschalen Diffamierung der demokratischen Opposition der erforderlichen Aufklärungsarbeit einen Bärendienst erwiesen“, so Frau Rösler.
