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Absenkung der Altersgrenze bei Verbeamtungen ist ungerecht

PressemeldungenJeannine Rösler

„Die Ablehnung unseres Antrages ‚Keine Absenkung der Altersgrenze bei Verbeamtungen‘ durch die Koalitionsmehrheit ist einzig und allein dem Spardiktat der Finanzministerin geschuldet“, erklärte die finanzpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Jeannine Rösler, am Mittwoch in Schwerin. Inhaltlich hätten SPD und CDU jedenfalls nicht überzeugend begründen können, warum sie die Altersgrenze für die Verbeamtung auf 40 Jahre absenken wollen. „Ziel ist einzig und allein, möglichst wenige der aktuellen Lehrerinnen und Lehrer zu verbeamten. Unter 40 Jahre sind nicht einmal 300 Lehrer, unter 45 fast 1400.“ 

„Durch die Absenkung der Altersgrenze wird vielen Lehrerinnen und Lehrern die Chance auf eine Verbeamtung genommen“, so Frau Rösler. „Das ist schlicht ungerecht. Gerade diejenigen Lehrkräfte, die aufgrund ihres Alters nicht mehr verbeamtet werden können, haben über viele Jahre unter schwierigen Bedingungen engagierte Arbeit geleistet – trotz gestiegener Arbeitsbelastung und Gehaltseinbußen“, sagte Frau Rösler. „Ihnen wird heute die lange Nase gezeigt. Zumindest ein angemessener Ausgleich ist das Gebot der Stunde.“ 

Aus Sicht der Linksfraktion ist denjenigen Lehrkräften, die aus Altersgründen nicht verbeamtet werden können, einen Nachteilsausgleich ab dem Schuljahr 2014/2015 zu gewähren. Dieser könne in Form eines angemessenen finanziellen Ausgleichs oder durch eine Verringerung der Arbeitszeit für die betroffenen Lehrerinnen und Lehrer erfolgen.

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