Wissenschaft
Wir stellen sozialer Spaltung in der Bildung, Leistungsdruck und Unterfinanzierung eine andere Idee entgegen. Durch den Zugang zu Bildung sollen soziale Benachteiligungen abgebaut, nicht noch verstärkt werden. Wir wollen gemeinsames solidarisches Lernen statt Konkurrenz und Notendruck. Wir wollen Wissenschaft, die den Einzelnen gerecht wird und dazu beiträgt, gesellschaftliche Fragen zu beantworten statt: Wie stoppen wir die Klimakrise? Wie können wir so leben und produzieren, dass alle genug zum Leben haben und die Umwelt geschont wird? Mit neuen Herausforderungen entstehen neue Anforderungen an Bildung. Wir wollen die Hochschulen öffnen, die Weiterbildung stärken und Programme auflegen, damit alle eine berufliche Zukunftsperspektive haben.
Der Zugang zu Bildung ist in Mecklenburg-Vorpommern stark von der sozialen Herkunft abhängig. Die Coronakrise hat Probleme verschärft, die es schon vorher gab. Das deutsche Bildungssystem verstärkt die soziale Spaltung der Gesellschaft, statt ihr entgegenzuwirken. Wer wohlhabende Eltern hat, hat bessere Chancen, Abitur zu machen und zu studieren. 74 Prozent der Akademiker-Kinder beginnen ein Studium, aber nur 21 Prozent der Nicht-Akademikerkinder. Bei den Bachelor-Absolventen beträgt ihr Anteil 15 Prozent, beim Master nur noch 8 Prozent.
Neuste Pressemeldung
Zum Antrag „Forschungsdatenmanagement stärken“ erklärt der wissenschaftspolitischen Sprecher der Linksfraktion, Christian Albrecht: „Ein gut aufgestelltes Forschungsdatenmanagement (FDM) ist für die wissenschaftliche Praxis, die Innovationsfähigkeit und den gesellschaftlichen Fortschritt unabdingbar. Gemeinsame Basis muss sein, Forschungsdaten… Weiterlesen
