Walderhalt und -mehrung sind für eine erfolgreiche Klimapolitik unerlässlich
Zum Waldzustandsbericht 2023 erklärt der land- und forstwirtschaftliche Sprecher der Linksfraktion, Dirk Bruhn:
„Leider hat sich der Gesundheitszustand unserer Wälder im Vergleich zum Vorjahr nicht spürbar verbessert. Der Klimawandel, Dürre und Hitze, Stürme, Brände und Schädlingsbefall haben Fichte, Kiefer, Buche und Eiche arg zugesetzt.
Vor dem Hintergrund der menschengemachten Klimakrise sind der Erhalt und die Mehrung unserer Wälder sowie deren nachhaltige Bewirtschaftung Schlüssel für eine erfolgreiche Klimaschutzpolitik auch in Mecklenburg-Vorpommern. Deshalb ist es gut, dass sich die rot-rote Landesregierung zum Ziel gesetzt hat, das wertvolle Ökosystem zu schützen und für die Zukunft gut aufzustellen. Durch einen klimagerechten Umbau sollen die Wälder in Zukunft stressresistenter werden, der Trockenheit und den höheren Temperaturen besser trotzen können. Auch mit der anstehenden Novelle des Landesjagdgesetzes wollen wir neben den Bedürfnissen des Wildes eine natürliche Verjüngung der Wälder bei gleichzeitigem Waldumbau in den Fokus rücken.
Um den Wald mit seinen vielfältigen Nutz- und Schutzfunktionen zu stärken, hat das Land eine große Aufforstungsinitiative auf den Weg gebracht. Gemeinsam mit den Fachverbänden und -vereinen, aber auch Schulklassen wurden seit 2020 etwa 3,5 Millionen Bäume und Sträucher gepflanzt. Bis zum Ende der Legislaturperiode soll sich die Bilanz auf mindestens fünf Mio. neue Bäume belaufen. Mit dem Waldbauprogramm, das wir im Koalitionsvertrag festgeschrieben haben, verfolgen wir ein ehrgeiziges Ziel, das wir konsequent verfolgen und umsetzen.“
