Skip to main content

Vergabemindestlohn steigt – Öffentliches Geld nur für gute Arbeit

Jeannine RöslerPressemeldungen

Zur heutigen Information im Kabinett über die anstehende Anpassung des Vergabemindestlohns in Mecklenburg-Vorpommern zum 1. Oktober erklärt die Fraktionsvorsitzende der Linksfraktion, Jeannine Rösler:

 „Die Anpassung des Vergabemindestlohns im Land auf künftig 15,27 Euro pro Stunde ist ein wichtiges und richtiges Signal an die Beschäftigten in Mecklenburg-Vorpommern. Für meine Fraktion gilt seit jeher der Grundsatz, dass es öffentliches Geld nur für gute Arbeit geben darf. Wer Aufträge des Landes oder der Kommunen erhält, muss die Beschäftigten fair und anständig bezahlen.

 

Gerade vor dem Hintergrund der enormen Preissteigerungen der vergangenen Jahre und der damit verbundenen Reallohnverluste ist die Anhebung ein unumgänglicher Schritt. Höhere Löhne sichern nicht nur das Auskommen der Menschen, sondern stärken direkt die regionale Kaufkraft. Wer den Beschäftigten mehr Geld im Portemonnaie verschafft, sorgt dafür, dass der Euro vor Ort ausgegeben wird. Das stützt unsere heimische Wirtschaft und die kleinen Betriebe in der Region.

Gleichzeitig schützt ein verbindlicher Vergabemindestlohn diejenigen Unternehmen, die ihre Beschäftigten bereits nach Tarif bezahlen oder gute Löhne sichern, vor den schwarzen Schafen. Die Anpassung zum 1. Oktober setzt hier ein klares Zeichen für faire Wettbewerbsbedingungen.

Die Anhebung ist ein wichtiger Baustein, aber kein Ruhekissen. Wir brauchen weiterhin eine konsequente Stärkung der Tarifbindung im Land und wirksame Kontrollen, damit die gesetzlichen Vorgaben beim Arbeitsschutz und bei der Vergabetreue flächendeckend eingehalten werden.“

Zurück zum Kopf der Seite