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Masterplan BNE – Zukunftskompetenzen für M-V stärken

Jeannine RöslerPressemeldungen

Zur Debatte um den Masterplan BNE im Landtag erklärt die Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern, Jeannine Rösler:

„Kinder und Jugendliche wachsen in einer Welt auf, die von Klimawandel, Digitalisierung, globalen Krisen und tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen geprägt ist. Bildung muss sie befähigen, diese Entwicklungen nicht nur zu verstehen, sondern aktiv und verantwortungsvoll mitzugestalten. Genau hier setzt der Masterplan Bildung für nachhaltige Entwicklung an.

Nachhaltige Entwicklung beschränkt sich nicht auf Umwelt- und Klimaschutz. Sie umfasst ebenso soziale Gerechtigkeit, Chancengleichheit, Demokratie, Frieden, Inklusion, kulturelle Teilhabe und globale Verantwortung. Besonders positiv bewertet die Linksfraktion die enge Verbindung von Bildung für nachhaltige Entwicklung und Demokratiebildung. Kinder und Jugendliche lernen demokratische Werte vor allem durch eigene Erfahrungen von Mitbestimmung und Selbstwirksamkeit.

Die Linksfraktion unterstützt zudem den sogenannten Whole Institution Approach, der Bildungseinrichtungen als Ganzes in den Blick nimmt. Nachhaltigkeit soll sich nicht nur in Unterrichtsinhalten widerspiegeln, sondern auch in der Gestaltung des Schul- und Kitaalltags, in Beteiligungsstrukturen, Kooperationen und der Qualifizierung der Fachkräfte.

Besonders wichtig ist außerdem, dass der Masterplan bereits bei den jüngsten Kindern ansetzt. Werte, Haltungen und Verantwortungsbewusstsein entwickeln sich früh. Gleichzeitig muss Bildung für nachhaltige Entwicklung auch in der beruflichen Bildung verankert werden, da Nachhaltigkeitsfragen künftig alle Berufsfelder betreffen.

Die Linksfraktion würdigt darüber hinaus den breiten Beteiligungsprozess, der dem Masterplan vorausgegangen ist. Vertreter:innen aus Wissenschaft, Kommunen, Gewerkschaften, Ministerien und Zivilgesellschaft haben gemeinsam an den Grundlagen des Konzepts gearbeitet.

Entscheidend wird nun sein, dass aus den formulierten Zielen konkrete Verbesserungen im Alltag von Kitas, Schulen und Berufsschulen entstehen. Dafür brauchen die Einrichtungen ausreichende Ressourcen, gute Fortbildungsangebote und die notwendigen Freiräume für Innovation und Beteiligung.“

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