Hände weg vom Arbeitszeitgesetz!
Nach dem Expertengespräch mit Vertretern des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) im Wirtschaftsausschuss erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der Linksfraktion, Helmut Holter:
„Der Dehoga fordert im Rahmen einer festen Wochenarbeitszeit von 48 Stunden, dass die Beschäftigten flexibel und abhängig vom Arbeitsanfall arbeiten sollen. Deshalb soll das Arbeitszeitgesetz aufgeweicht werden. Köche, Kellner und alle anderen Beschäftigten in der Branche hätten kaum planbare Freizeit und müssten auf Abruf arbeiten. Diesen Forderungen des Dehoga und anderen Wirtschaftsverbänden erteilen wir eine klare Absage. Wir sind uns in dieser Frage mit der zuständigen Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG) einig.
Deshalb fordern wir auf der kommenden Landtagssitzung ‚Hände weg vom Arbeitszeitgesetz!‘. Die Landesregierung wird mit unserem Antrag aufgefordert, energisch gegen alle Versuche vorzugehen, die Schutzbedingungen für die Beschäftigten aufzuweichen. Die geregelte Arbeitszeit war und ist Errungenschaft unserer Väter und Mütter. Sie darf nicht angetastet werden.“
