Änderungen an der Jagdgesetznovelle für mehr Tierschutz sind positiv zu bewerten
Zu den Vorschlägen von Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus zu Änderungen an der geplanten Jagdgesetznovelle erklärt der agrar- und forstpolitische Sprecher der Linksfraktion, Dirk Bruhn:
„Meine Fraktion begrüßt die vorgeschlagenen Änderungen. Während der gestrigen Auswertung der öffentlichen Anhörung zur Novelle des Landesjagdrechts im Agrarausschuss sahen alle Fraktionen Änderungsbedarf in einigen Bereichen des vorgelegten Gesetzentwurfes.
Die Änderungsvorschläge ändern nichts an unserer Grundhaltung, dass eine Novellierung des Landesjagdrechts dringend geboten ist. Wir wollen eine natürliche Verjüngung des Waldes hinbekommen – ohne teure Schutzmaßnahmen. Weitere Ziele sind Neuaufforstungen möglichst ohne Einzäunung und ein Waldumbau hin zu klimaresilienten Wäldern.
Die Vorschläge aus dem Agrarministerium für mehr Tierschutz, insbesondere dem Muttertierschutz, sehen wir sehr positiv und werden sie umsetzen. Auch dass die neuen Regelungen nach sechs Jahren evaluiert werden sollen, begrüße ich ausdrücklich. Die vorgeschlagene Verlängerung der Mindestpachtdauer für die Jagdpächterinnen und -pächter in Anlehnung an die Regelungen des Bundesjagdgesetzes bewerte ich als richtigen Schritt. Rot-Rot wird die Novelle des Landesjagdrechtest umsetzen, so wie wir es in der Koalitionsvereinbarung festgelegt haben.“
