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Situation der Kindertagespflege endlich verbessern

Zur Antwort auf die Kleine Anfrage „Situation in der Tagespflege“ (Drs.: 7/4433) erklärt die familien-, kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Jacqueline Bernhardt:

„Es ist ein Alarmsignal, dass die Zahl der Tagespflegepersonen innerhalb von fünf Jahren von 1375 um 28 Prozent auf nur noch 990 gesunken ist. Neben den vordergründigen Ursachen, wie Renteneintritte oder berufliche Veränderungen, ist ganz sicher auch die zu geringe Vergütung in diesem Bereich für den Rückgang verantwortlich. Viele Tagespflegepersonen bewegen sich faktisch, auf ihre Arbeitsstunden gerechnet, unterhalb des gesetzlichen Mindestlohns.

Problematisch hierzulande ist, dass die Tagespflege kaum geregelt ist. Empfehlungen oder gar Verordnungen, wie in anderen Bundesländern, gibt es hierzulande nicht. Die durch das neue Kindertagesförderungsgesetz beabsichtigten Erhöhungen der Vergütungen, sind da nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Die Behauptung der Landesregierung  durch den Landesanteil an den Kosten von 54,5 Prozent werde eine leistungsgerechte Vergütung ermöglicht, ist insofern irreführend, da der Landesanteil ja nur den Elternbeitrag ersetzen soll, nicht jedoch die Vergütung deutlich erhöhen. Nötig sind deshalb eine landesweite Regelung zur Höhe der Vergütung und mehr Geld im System. Ansonsten wird sich die negative Entwicklung leider fortsetzen. Die Tagespflege muss endlich wertgeschätzt werden.“


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