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Raben und Elstern sollen für verfehlte Landwirtschaftspolitik bluten

Nach Ansicht des umweltpolitischen Sprechers der Linksfraktion, Wolfgang Griese, ist der von Landwirtschafts- und Umweltminister Backhaus vorgelegte Entwurf einer neuen Jagdzeitenverordnung scharf zu kritisieren.

„Die darin vorgesehene Erlaubnis, Elstern, Raben- und Nebelkrähen abzuschießen, ist inakzeptabel“, erklärte Griese am Donnerstag. Die geplante Bejagung dieser Tierarten sei ein Willkürakt, der an mittelalterliche Zeiten erinnere, in denen diesen Vögeln so manches Unheil zugeordnet wurde. „Herr Backhaus geriert sich wieder einmal als Lobbyist der Bauern- und Jagdverbände. Raben und Elstern sollen für eine verfehlte Landwirtschaftspolitik bluten“, kritisierte Griese. Als Beispiel nannte er die Gefährdung der Rebhuhnbestände durch den hohen Einsatz von Pestiziden auf den Feldern, in dessen Folge der Nachwuchs dieser Art kaum noch Futter finde. „Dies kann nicht den Aaskrähen und Elstern angelastet werden“, so Griese.  

Der Landwirtschaftsminister vergesse offenbar, dass er als Umweltminister auch für den Schutz und die Bewahrung der heimischen Fauna zuständig ist. „Die Jagdzeitverordnung ist ein weiteres Beispiel dafür, dass Backhaus ohne Not den guten Ruf des Landes in Sachen Umwelt- und Naturschutz verspielt“, so Griese. Er fordert Backhaus auf, die Verordnung in dieser Form nicht zu unterzeichen.


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