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„Energieland 2020“ – Hintertür für Steinkohlekraftwerk weit offen

Nach Ansicht des energie- und umweltpolitischen Sprechers der Linksfraktion, Wolfgang Griese, ist das gestern verabschiedete Konzept „Energieland 2020“ mehr als überfällig.

„Wir nehmen zur Kenntnis, dass unsere nachdrückliche Forderung, Energieerzeugung und -versorgung in Mecklenburg-Vorpommern verstärkt aus regenerativen Quellen zu gewährleisten, zumindest zur Festlegung von bestimmten Zielvorgaben geführt hat“, erklärte Griese am Mittwoch. Diese seien allerdings bei weitem nicht ausreichend. „Die Festlegung, ab 2050 keine fossilen Energieträger mehr nutzen zu wollen, ist nichts anderes als die Hintertür für das geplante Steinkohlekraftwerk“, so Griese.

Die Forderung der SPD nach einer Halbierung der Kapazität des Steinkohlekraftwerkes ist in diesem Zusammenhang einfach lächerlich. „Vollends absurd ist die Beteuerung, dass auch mit einem Steinkohlekraftwerk die Klimaschutzziele der Bundesregierung zu erfüllen seien“, sagte Griese. „Mir ist kein Landeschef bekannt, der Minister Seidel zugesichert hat, sein altes Kohlekraftwerk stillzulegen, damit Lubmin gebaut werden kann.“ Fest stehe, dass sich der CO2-Ausstoß im Land verdoppeln werde, wenn die Pläne in Lubmin realisiert werden. 

Nach Angaben Grieses spricht sich auch die Linksfraktion sich für einen Energiemix aus. „Dieser Mix muss so schnell wie möglich auf konventionelle Energieträger verzichten und sich aus verschiedenen erneuerbaren Trägern speisen“, betonte Griese. „Diese Potentiale hat Mecklenburg-Vorpommern.“


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