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Clubs und Festivals endlich als Kulturstätten anerkennen

Zur Lage der Clubs und Festivals erklärt die kulturpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Eva-Maria Kröger:

„An diesem Wochenende hätte die Fusion bei Neustrelitz stattgefunden. Die Absage dieser äußerst beliebten Veranstaltung wirft die Frage auf, wie es um unsere Clubkultur und die Festivals in M-V bestellt ist.“, so Kröger.

Nach wie vor sind die Clubs und Festivals des Landes akut bedroht, da sie immer noch geschlossen sind, nur stark eingeschränkt Veranstaltungen anbieten dürfen/ bzw. aufgrund der Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie gar nicht stattfinden dürfen.

„Für unser Land haben Clubs wie Helgas Stadtpalast in Rostock oder das ROSA in Greifswald enorme Bedeutung – neben den kleinen und großen Clubs in der Fläche. Die Veranstaltungen dort ziehen Besucher*innen aus ganz M-V und anderen Bundesländern an, von Festivalgrößen wie der Fusion bei Neustrelitz ganz zu schweigen. Sie machen nicht einfach nur Musik, nein, sie sind Orte der Kultur, der Begegnung, der Vielfalt. Es wird Zeit, die Clubs in unserem Land ernster zu nehmen und ihnen auch eine kulturelle Bedeutung zuzugestehen.

Ihre wirtschaftliche Bedeutung ist schon jetzt nicht zu vernachlässigen. Viel zu oft werden Clubs und Festivals als Einkommensquelle gern gesehen, ansonsten aber als Störfaktor empfunden.

Da wäre die Anerkennung als Kulturstätten nicht nur ein wichtiger Schritt zur Rettung, sondern auch zur gesamtgesellschaftlichen Anerkennung. Dies ist überfällig, denn laut Vergnügungsstättenverordnung sind Clubs kulturell angeblich genauso wertvoll wie Casinos. Das ist eine Abwertung, die abgeschafft werden muss.“


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