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9-Euro-Ticket nicht auf Hartz-IV-Leistungen für Kinder anrechnen

Zu Meldungen, wonach einige Bundesländer planen, das 9-Euro-Ticket bei Kindern aus armen Familien auf die Hartz-IV-Leistungen anzurechnen, erklärt die Vorsitzende der Linksfraktion, Jeannine Rösler:

„Solche Pläne sind zutiefst unsozial und entschieden abzulehnen. Wir erleben die höchste Teuerungsrate seit Jahrzehnten. Die bisherigen Entlastungen der Bundesregierung erreichen gerade diejenigen, die Unterstützung am dringendsten brauchen, sehr unzureichend.

So bekommen Hartz-IV-Haushalte sage und schreibe einmalig 100 Euro zur Entlastung von Energiekosten. Wer keine Arbeit hat, geht bei der Energiepauschale leer aus. Und die Tankrabatte füllen allenfalls die Kassen der Mineralölkonzerne.

Die Einschätzung, dieses Ticket sei eine ‚ungerechtfertigte Bereicherung‘, und deshalb die Differenz zu Zahlungen des Jobcenters für ein Schülerticket anzurechnen sei, zeugt von sozialer Kälte und völliger Unkenntnis über die zunehmend existenzbedrohende Lage der Menschen in Armut. Im Gegenteil, die Unterstützung muss so erfolgen, dass Arme nicht noch ärmer und zugleich Reiche immer reicher werden.“


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