Forschenden über die Schulter geschaut – Lange Nacht der Wissenschaften
Zur heutigen Vorstellung der Langen Nacht der Wissenschaften erklärt der wissenschaftspolitische Sprecher der Linksfraktion, Christian Albrecht:
„Die Lange Nacht der Wissenschaften beeindruckt mit einem umfangreichen, kreativen und gesellschaftlich relevanten Programm. Am 15. Mai öffnen in Rostock die Universität, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Schülerlabore sowie zahlreiche weitere Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft und Bildung ihre Türen und laden die gesamte Bevölkerung zum Mitmachen, Forschen und Diskutieren ein.
Was in Rostock auf die Beine gestellt wird, ist ein Fest der Wissenschaft – für alle Generationen und Bildungswege. Die Themen reichen von der Thermodynamik des Gin Tonic, über Quantenphänomene, Meerestechnik und der Schulvorlesung zu Zusatzstoffen in Lebensmitteln bis hin zu CO₂-neutralen Großmotoren und zur Frage, wie Geckos sich quantenphysikalisch an Wänden halten. Das Programm zeigt eindrucksvoll, wie lebendig, alltagsnah und zukunftsweisend Wissenschaft sein kann.
Hervorzuheben ist der Fokus auf niedrigschwellige Zugänge, familienfreundliche Formate und Mitmachangebote: Kinder erleben optische Täuschungen, Roboter, Algenwelten und Laserphysik. Jugendliche erhalten durch Jugend-forscht-Stände, Schülerlabor-Experimente und Gespräche mit Forschenden Impulse für eigene Bildungswege. Erwachsene können bei Laborführungen, Vorträgen, Besichtigungen und Demonstrationen tief in aktuelle Forschung und Technologie eintauchen.
Diese Nacht ist ein echtes Schaufenster für die Innovationskraft des Landes. Hier wird deutlich, wie eng wissenschaftliche Exzellenz, gesellschaftliche Verantwortung und wirtschaftliche Zukunft miteinander verbunden sind. Die Linksfraktion dankt allen Beteiligten – den Hochschulangehörigen, Mitarbeitenden in Forschung und Technik, Lehrkräften, Lernenden, Initiativen und Partnerinstitutionen für ihr Engagement, ihre Kreativität und ihre Offenheit, Wissenschaft für alle zugänglich zu machen.“
