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Das Problem ist die rechtsextremistische Partei in Gänze

Christian AlbrechtPressemeldungen

Zur Debatte um den Verbleib eines Vertreters der Jungen Alternative in der Enquete-Kommission „Jung sein in MV“ erklärt der kinder- und jugendpolitische Sprecher und Obmann der Linksfraktion in der Kommission, Christian Albrecht:

„Es ist längst bekannt, dass die Junge Alternative eine rechtsextremistische Organisation ist. Das war bereits vor der amtlichen Einschätzung durch den Verfassungsschutz kein Geheimnis. Es ist auch nicht überraschend, dass die AfD-Fraktion einen Gesinnungskameraden in die Enquete-Kommission ‚Jung sein in MV‘ geschickt hat. Ihr Ziel ist so klar wie verwerflich: Sie wollen ihr Gift, ihr rassistisches, antisemitisches und antidemokratisches Gedankengut, bereits früh in die Köpfe von jungen Menschen einpflanzen. Das muss alle demokratischen Fraktionen im Landtag alarmieren.

Ein Rückzug des Vertreters der Jungen Alternative aus der Kommission wäre zwar begrüßenswert, würde aber an der Gesinnung der AfD und ihrer Strukturen nichts ändern. Und dann entsenden sie einfach den nächsten fragwürdigen Kandidaten. Das Problem ist nicht die einzelne Person – das Problem ist die rechtsextremistische Partei insgesamt.

Meine Fraktion arbeitet in keiner Weise und zu keinem Zeitpunkt mit der AfD und den ihr nahestehenden Strukturen – weder im Parlament noch in den Ausschüssen oder der Enquete-Kommission.“  

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