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Zukunft der Mehrgenerationenhäuser sichern

PressemeldungenIrene Müller

Die Linksfraktion wird auf der kommenden Landtagssitzung den Antrag „Zukunft der Mehrgenerationenhäuser auch mit Landesmitteln sichern helfen“ einbringen.

„Die Zukunft der 23 Mehrgenerationenhäuser im Land darf nicht den Machtspielchen zwischen Bundes- und Landesregierung zum Opfer fallen“, erklärte die sozialpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Irene Müller, am Mittwoch. Das 2. Förderprogramm ab Januar 2012 für die bundesweit 500 Mehrgenerationenhäuser aus dem Hause der CDU-Bundesfamilienministerin Schröder sei offenbar ohne Abstimmung mit den Ländern und Kommunen zustande gekommen und berge eine Reihe von Verschlechterungen gegenüber dem 1. Förderprogramm.

„Mindestens 50 der bisher geförderten Häuser fallen heraus, und die Laufzeit wird von fünf auf drei Jahre verkürzt“, sagte Frau Müller. Und die von 40 000 auf 30 000 Euro gekürzten Mittel könnten nur fließen, wenn das jeweilige Bundesland oder die Kommune sich mit dem Differenzbetrag von 10 000 Euro beteiligen. „Sollte der Bund auf diese Schlechterstellung zu Lasten der Länder, Kommunen und nicht zuletzt der Häuser sowie deren Nutzerinnen und Nutzer bestehen, muss das Land einspringen“, so Frau Müller. „Die Häuser der Generationen sind gelebte Beispiele und Botschafter für einen respektvollen Umgang der verschiedenen Altersgruppen zum gegenseitigen Nutzen, ihre Zukunft darf nicht aufs Spiel gesetzt werden“, betonte sie.

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