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Wirtschaft in M-V zeigt sich vergleichsweise robust

Henning FoersterPressemeldungen

Zur heutigen Debatte über die wirtschaftliche Situation in Mecklenburg-Vorpommern im Rahmen der aktuellen Stunde erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der Linksfraktion Henning Foerster:    „Zahlen, Daten und Fakten zur volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung und zum Bruttoinlandsprodukt werden nicht in der Staatskanzlei oder im Wirtschaftsministerium erhoben. Diese entstammen der Arbeit des Statistischen Bundesamtes, das mit dem Arbeitskreis Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung der Länder zusammenarbeitet. Folgerichtig läuft die Kritik der CDU-Opposition, die heute in der Debatte geschönte Zahlen beklagte, ins Leere. Festzuhalten bleibt, dass die Wirtschaft im Nordosten im ersten Halbjahr 2025 erneut gewachsen ist. Dies ist in wirtschaftlich weiterhin angespannten Zeiten nach Corona-Pandemie, Ukraine-Krieg und Trumpschen Strafzöllen durchaus beachtlich. Wachstumstreiber waren der boomende Inlandstourismus und der Anstieg der Bruttowertschöpfung im verarbeitenden Gewerbe. Die Landesregierung und die sie tragenden Fraktionen haben – anders als von der CDU-Fraktion behauptet – sehr wohl wichtige Impulse gesetzt. Beispielhaft genannt seien hier die erarbeitete Fachkräftestrategie, die finanzielle Unterstützung der Welcome Center, die Gründung der Fachkräfte-Servicezentrale, die neue Industrie-Kampagne, die Bündelung der Weiterbildungsangebote mit neuem Internetauftritt und Servicehotline, der Präventionspreis betriebliche Gesundheitsförderung, der Einsatz für die abgesenkte Mehrwertsteuer im Gastgewerbe sowie die Förderung von Neuansiedlungen, Umbauten oder Erweiterungen von Unternehmen. Mit dem vom Bund aufgelegten Infrastrukturprogramm fließen zudem knapp zwei Millionen Euro zusätzlich nach Mecklenburg-Vorpommern. Dadurch ergeben sich weitere Chancen für wirtschaftliche Impulse. Wenn in Schulgebäude, Kitas, Feuerwehrgerätehäuser, Polizeistationen und Krankenhäuser investiert wird, entstehen dadurch auch Aufträge für im Land ansässige Unternehmen. Zusammengefasst: Das Glas ist eher halbvoll als halbleer. Unbestritten bestehen weiterhin Herausforderungen. Grund zur Schwarzmalerei, wie sie heute erneut von der CDU vorgetragen wurde, gibt es hingegen nicht.“

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