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Strategische Ausrichtung beim Bau von Radwegen an Bundesstraßen überfällig

Henning FoersterPressemeldungen

Zum Konzept der Priorisierung des straßenbegleitenden Radwegebaus an Bundesstraßen in Mecklenburg-Vorpommern erklärt der verkehrspolitische Sprecher der Linksfraktion, Henning Foerster:  

„Es ist gut, dass mit einem Blick aus der Landesperspektive eine Gewichtung beim Radwegebau an Bundesstraßen vorgenommen wird. Der Blick von oben macht deutlich, wo am dringendsten Radwege notwendig sind. So können die jährlich 10 Mio. Euro Bundesmittel am effektivsten genutzt werden.

Eine strategische Ausrichtung des Radwegebaus ist überfällig. Landesweit und nach einheitlichen Kriterien bei allen Bundesstraßen ohne straßenbegleitenden Radweg systematisch zu prüfen, wo der Schuh am meisten drückt, ist eine wichtige Grundlage dafür. Damit kann zuerst dort gehandelt werden, wo für die Verkehrssicherheit im Allgemeinen sowie die Radfahrerinnen und Radfahrer im Besonderen der größte Nutzen erreicht wird.

Mehr als die Hälfte der rund 1900 Kilometer Bundesstraßen im Land verfügen über einen straßenbegleitenden Radweg. Es ist erklärtes Ziel, diesen Anteil jährlich zu erhöhen. Radwege an Bundesstraßen sind wichtiger Teil eines landesweiten Radwegenetzes. Dieses muss zügig ausgebaut werden. Immer mehr Menschen nutzen das Rad im Alltag, in der Freizeit und im Urlaub. Die vorhandene Radinfrastruktur hängt dieser Entwicklung immer noch hinterher. Deshalb ist jeder Schritt, die Radinfrastruktur zu verbessern, richtig und wichtig.“ 

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