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Stallanlagen für Nutztiere müssen in die jeweilige Region passen

PressemeldungenProf. Dr. Fritz Tack

Zur heutigen Anhörung zum Antrag der Linksfraktion im Agrarausschuss „Bestandsobergrenzen in der Tierhaltung wissenschaftlich begründen“ erklärt der agrarpolitische Sprecher der Linksfraktion, Prof. Dr. Fritz Tack: 

„Ich bleibe dabei: Ohne die Tierhaltung in MV ist eine nachhaltige und ökologische Landwirtschaft nicht möglich. Ich bleibe aber auch dabei, dass wir aus vielen vernünftigen Gründen zu Bestandsobergrenzen kommen müssen. Ich habe stets betont, dass Stallanlagen für Nutztiere in die jeweilige Region passen müssen. Riesige Tieranlagen à la Alt Tellin oder Medow müssen künftig verhindert werden. 

Es ist aber auch klar, dass die Debatte um Obergrenzen versachlicht werden muss. Die heutige Anhörung macht auch deutlich, dass es noch viel Arbeit für die Wissenschaft zu tun gibt. Insbesondere mehr Tierwohl muss ins Zentrum der Forschung rücken. 

Meine Fraktion hat sich in der Vergangenheit immer deutlich für mehr Tierhaltung in MV ausgesprochen. Zugleich treten wir für Obergrenzen ein, die ökologische, tierschutzrechtliche, aber auch soziale Kriterien erfüllen. Diese Kriterien müssen schnellstmöglich definiert werden.“

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