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Seniorenpolitische Gesamtkonzepte sind notwendig – Landkreis MSE macht’s vor

Elke-Annette SchmidtPressemeldungen

Zur heutigen Vorstellung des Seniorenpolitischen Gesamtkonzeptes des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte MSE erklärt die seniorenpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Elke-Annette Schmidt:

„In Zeiten des demografischen Wandels, in denen der ohnehin große Bevölkerungsanteil im Seniorenalter weiterwächst, sind seniorenpolitische Gesamtkonzepte auf kommunaler Ebene notwendig, um das Thema einer alternden Gesellschaft in den Kommunen systematisch angehen und bearbeiten zu können. Das kann und darf nicht dem Selbstlauf überlassen bleiben.

Deshalb ist es sehr erfreulich, dass wir den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte MSE für ein derartiges Vorhaben gewinnen und ihn bei der Erstellung des Konzeptes landeseitig unterstützen und fördern konnten. Dabei geht es nicht nur um Themen wie Pflege und Gesundheit, Digitalisierung und Mobilität, Begegnung und Teilhabe sowie ehrenamtliches Engagement, sondern auch um Möglichkeiten der freiwilligen beruflichen Betätigung im Alter.

Die Probleme bei der Konzepterstellung haben deutlich gemacht, dass dies nur ein Anfang sein kann und der Prozess weitergeführt und durch ein Monitoring begleitet werden muss. Um Doppelstrukturen zu vermeiden, Angebote bekannter zu machen und die begrenzten Ressourcen sinnvoll einzusetzen, braucht es eine integrierte Sozialplanung. Diese bringt die verschiedenen Fachbereiche zusammen, schafft effektive Planungswege und führt im Ergebnis zu wirkungsvollen Lösungen.

Meine Fraktion dankt dem Landkreis und allen Beteiligten für diese Pionierarbeit im Interesse des gesamten Landes. Auch auf Landesebene gilt es zu prüfen, welche Schlussfolgerungen aus dieser Arbeit gezogen werden können – etwa für die Landesraumentwicklungsplanung und die Regionalplanung bis hin zur möglichen Notwendigkeit eines Ministeriums für Daseinsvorsorge.“

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