Skip to main content

Runder Tisch gegen Einsamkeit – für ein solidarisches und gutes Leben im Alter

Elke-Annette SchmidtPressemeldungen

Zu den Handlungsempfehlungen des „Runden Tisches gegen Einsamkeit im Alter“ erklärt die seniorenpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Elke-Annette Schmidt:

„Auf Initiative meiner Fraktion hat das Land vor rund zwei Jahren den Runden Tisch gegen Einsamkeit im Alter ins Leben gerufen. Das Gremium mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Netzwerken sowie Vereinen und Verbänden hat seither in fünf Arbeitsgruppen getagt. Meine Fraktion dankt allen Mitwirkenden, die die Handlungsempfehlungen erarbeitet haben, für ihr Engagement in dem enorm wichtigen gesellschaftspolitischen Bereich.

Die Menschen werden auch bei uns immer älter, Mecklenburg-Vorpommern gehört zu den Bundesländern mit der ältesten Bevölkerung in Deutschland. Die Ergebnisse des Runden Tisches geben wichtige Hinweise für die Schaffung einer solidarischen und inklusiven Gesellschaft, in der sich ältere Menschen aktiv in die Gemeinschaft einbringen können. In unserem dünn besiedelten Flächenland stehen wir vor besonderen Herausforderungen. Dabei steht nicht allein im Fokus, der Vereinsamung älterer Menschen entgegenzuwirken. Zugleich wurden weitere relevante Themen beraten und Handlungsempfehlungen erarbeitet – zum Wohnen, zur Daseinsvorsorge und Mobilität, zu Digitalen Medien und zum Bürgerschaftlichen Engagement.

Bereits heute fördern wir Initiativen, die dazu beitragen, dass ältere Menschen nicht abgehängt werden und die erforderliche Unterstützung erhalten. Dazu zählen die seniorenfreundliche Kommune oder auch Medienprojekte wie die SilverSurfer zur Förderung der digitalen Kompetenz im Alter. Wir werden nun prüfen, wie weitere Empfehlungen in konkrete Maßnahmen umgesetzt werden können. Eine zentrale Erkenntnis aus der Arbeit des Runden Tisches ist, dass Einsamkeit nicht allein ein Problem der Älteren ist, sondern alle Generationen davon betroffen sein können. Dieses Schlüsselergebnis sollte deshalb auch in die Arbeit der Enquete-Kommission ‚Jung sein in MV‘ einfließen und Berücksichtigung finden.“

Zurück zum Kopf der Seite