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Reaktivierung von Bahnstrecken in Mecklenburg-Vorpommern ist möglich

Henning FoersterPressemeldungen

Zur Veröffentlichung der Untersuchungsergebnisse in Sachen Reaktivierung stillgelegter Bahnstrecken in Mecklenburg-Vorpommern erklärt der verkehrspolitische Sprecher der Linksfraktion Henning Foerster:  

„Auch bei uns im Land gibt es Potential, ungenutzte Bahnstrecken zu reaktivieren. Studien belegen, dass Ballungsräume neue Einwohnerinnen und Einwohner gewinnen, während ländliche Regionen häufig mit Abwanderung zu kämpfen haben. Die Ursachen sind vielfältig, fehlende Infrastruktur und ein Mangel an Dienstleistungen spielen jedoch eine herausgehobene Rolle. Die Anbindung an das Schienennetz ist deshalb ebenfalls ein wichtiger Faktor. Er beeinflusst die Wohnortwahl von Menschen ebenso wie die Standortwahl von Unternehmen.  

Vor diesem Hintergrund war es richtig und wichtig, dass die rot-rote Landesregierung sich diesem Thema zugewandt und über die landeseigene Verkehrsgesellschaft VMV die Potentiale begutachten lassen hat. Demnach hat derzeit vor allem die als ‚Kaiserbahn‘ bekannte Strecke Hagenow–Zarrentin–Ratzeburg die Chance reaktiviert zu werden. Dieser wird ein entsprechend hohes Fahrgastaufkommen prognostiziert, so dass weitere Schritte wie die Einleitung einer Wirtschaftlichkeitsanalyse bis zur Jahresmitte erfolgen können.

Weiter betrachtet werden auch die Strecken Neubrandenburg– Friedland und Greifswald–Lubmin, die zwar keine 1000 Reisende für den am stärksten ausgelasteten Streckenkilometer erreichen, für den ländlichen Raum jedoch immer noch ein ordentliches Potential aufweisen. Mit Spannung erwartet meine Fraktion zudem die für das 2. Quartal 2025 angekündigte Vorstellung der Ergebnisse aus dem Gutachten zur Mecklenburgischen Südbahn. Diese werden maßgeblich dafür sein, ob die Strecke infrastrukturell ertüchtigt werden kann und damit eine Wiederbestellung von Zugleistungen im Regelbetrieb möglich wird.“

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