Präventionspreis: Beispiele guter Betrieblicher Gesundheitsförderung ausgezeichnet
Anlässlich der erstmaligen Verleihung des Betrieblichen Präventionspreises Mecklenburg-Vorpommern erklärt der wirtschafts- und arbeitsmarktpolitische Sprecher der Linksfraktion, Henning Foerster:
„Meine Fraktion und ich persönlich gratulieren den drei Preisträgern von der Nebula Biocides GmbH, vom KFZ-Meisterbetrieb Wendt und von der Dröge GmbH ganz herzlich. Es sprechen viele Argumente dafür, dass sich weitere Unternehmen diesen guten Beispielen anschließen. Studien belegen, dass sich krankheitsbedingte Fehlzeiten durch eine konsequente betriebliche Gesundheitsförderung um durchschnittlich 25 Prozent reduzieren lassen. Pro investierten Euro können im Ergebnis 2,70 Euro eingespart werden. Die Betrieblichen Gesundheitsförderung trägt so spürbar zur Mitarbeiterzufriedenheit und -gesundheit, Verbesserung der Produktivität, des Unternehmensklimas und zur Wirtschaftlichkeit bei.
Angesichts demografischer und gesellschaftlicher Veränderungen sowie erhöhter Ansprüche in der Arbeitswelt spielt die Förderung von Gesundheit am Arbeitsplatz eine immer wichtigere Rolle. Nur wer sich an seinem Arbeitsplatz wohlfühlt und gesund bleibt, kann auch einen Beitrag zur Produktivität seines Unternehmens leisten. Davon profitieren sowohl die Beschäftigten als auch die Unternehmen selbst.
In Klein- und Kleinstbetrieben, die bis zu 96 Prozent aller deutschen Unternehmen ausmachen, ist die Betriebliche Gesundheitsförderung allerdings noch nicht in dem Maß ausgeprägt wie in mittleren und größeren. Deshalb war es meiner Fraktion wichtig, einen Betrieblichen Präventionspreis im rot-roten Koalitionsvertrag zu verankern. Unser Anliegen ist es, diejenigen Unternehmen, die sich der Bedeutung des Themas bewusst und entsprechend aktiv sind, positiv hervorzuheben und sie quasi ins Schaufenster zu stellen. Mit der Bekanntmachung guter Praxisbeispiele sollen weitere Betriebe motiviert werden, es ihnen gleichzutun.“
