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Ja zu Information – Nein zu Panikmache und Wahlkampf auf dem Rücken der Betroffenen

Torsten KoplinPressemeldungen

Zur heutigen Sondersitzung des Sozialausschusses zu einem Bericht der Landesregierung über das Ehec-Infektionsgeschehen im Land erklärt der gesundheitspolitische Sprecher der Linksfraktion, Torsten Koplin:

„Mecklenburg-Vorpommern hatte im August – wie andere Bundesländer auch – ein Infektionsgeschehen mit dem Ehec-Bakterium zu verzeichnen. Das zuständige Ministerium sowie das Landesamt für Gesundheit und Soziales haben in bewährter Art und Weise in Zusammenarbeit mit den Veterinär- und den Lebensmittelämtern die gängigen Verfahren angewendet. Es gibt Hygienepläne und ein Ausbruchsteam, in dem alle relevanten Akteure vertreten sind und Lagebesprechungen durchführt werden. Auch das Robert-Koch-Institut wurde einbezogen und konnte den Ehec-Ausbruchsstamm identifizieren. Das ermöglicht die Zuordnung der betroffenen Patientinnen und Patienten zu den verschiedenen Erregerstämmen und die Suche nach der Quelle der Infektion kann gezielt erfolgen.

Das Informationsbegehren der CDU-Landtagsfraktion ist verständlich, ihr Agieren hat dennoch ein Geschmäckle. Mit der Forderung nach einem landesweiten Krisenstab wollte sie sich zum Impulsgeber und Manager im Umgang mit dem Infektionsgeschehen aufspielen – wohlwissend, dass es eingeübte Verfahren gibt. Es ist legitim, Informationen zu fordern – Panikmache und Wahlkampf auf dem Rücken der Betroffenen sind es nicht.

Meine Fraktion dankt allen Akteurinnen und Akteuren in den beteiligten Ämtern und dem Personal in den Kliniken für ihren verantwortungsvollen Einsatz und wünscht allen Patientinnen und Patienten schnelle und vollständige Genesung.“

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