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„Gelbe Karte“ für desolate Situation in der Pflege an die Bundeskanzlerin

PressemeldungenIrene Müller

Die Linksfraktion unterstützt die Aktion des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe (DBfK) „Die Gelbe Karte an die Bundeskanzlerin“. Dabei ist die Öffentlichkeit, Patientinnen und Patienten, Pflegekräfte und besorgte Bürgerinnen und Bürger, aufgerufen, sich an das Bundeskanzleramt zu wenden mit der Aufforderung, die pflegerische Versorgung der Bevölkerung endlich zur Chefsache zu machen: www.dbfk.de/gelbekarte.

„Wir unterstützen den Aufruf, denn überall in Deutschland fehlen Pflegekräfte, die Situation ist desolat“, erklärte die sozialpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Irene Müller. Die physische und psychische Überlastung sei ein Normalzustand in diesem Beruf geworden, der obendrein noch schlecht bezahlt und gesellschaftlich wenig anerkannt ist.

„Dies gefährdet die Sicherheit der Patientinnen und Patienten, Kranke und pflegebedürftige Menschen haben aber ein Recht, vor Gefahren für Leib und Seele geschützt zu werden“, betonte Frau Müller. Es sei an der Zeit, dass die entsprechenden Gesetze wie die „Charta der Rechte von hilfe- und pflegebedürftigen Patienten“ endlich umgesetzt werden. „Kranke und Pflegebedürftige und die Millionen Menschen, die in der Pflege arbeiten, haben bislang keine Lobby, das wollen wir ändern“, so Frau Müller.

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