Fakten statt Fake News: PKS belegt Straftatenrückgang
Zur Polizeilichen Kriminalstatistik PKS 2024 des Landes erklärt der innenpolitische Sprecher der Linksfraktion, Michael Noetzel:
„Fakten statt Fake News, Sachlichkeit statt Effekthascherei – das sollten sich Verantwortliche aus Politik und Medien zu Herz nehmen. Denn anders als uns konservative Sicherheitsfanatiker und rechte Demagogen weismachen wollen, stehen wir nicht kurz vor dem Weltuntergang. Ganz im Gegenteil – während das Straftatenaufkommen sinkt, steigt zugleich die Aufklärungsquote. Und auch bei der sogenannten Messerkriminalität, die in einem rassistisch aufgeladenen Diskurs und entgegen jeder Sachlichkeit immer wieder mit der Migration verknüpft wird, verzeichnen wir einen Rückgang. Das können wir ganz nüchtern und unaufgeregt zur Kenntnis nehmen.
Selbstverständlich ruhen wir uns auf diesem Befund nicht aus. Wir müssen insbesondere im Bereich der häuslichen Gewalt weiter von einer hohen Dunkelziffer ausgehen. Spätestens mit der anstehenden Novellierung des SOG werden wir als rot-rote Koalition Wege finden, um den Gewaltschutz insbesondere für Frauen zu verbessern. Wir werden auch die Kriminalpolizei nicht aus den Augen verlieren. Denn nicht zuletzt sorgen die Beamtinnen und Beamten in diesem Bereich für Aufklärungsquoten, die über dem Bundesdurchschnitt liegen. Neben der Einführung des Y-Studiengangs an der FH in Güstrow gilt es, diese wichtige Säule der Polizeiarbeit weiter zu stärken.
Die aktuelle Statistik zeigt zudem, dass durch kluge und unideologische Gesetzgebung die Polizei entlastet werden kann. So führt die lange überfällige und im letzten Jahr beschlossene Legalisierung von Cannabis zu kleineren Stapeln auf den Schreibtischen der Kripostuben. Diese Entlastung wird dringend benötigt, um die vorhandenen Ressourcen in die Aufklärung schwerer Straftaten zu stecken.“
