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Durchbruch beim Waldabstand beendet jahrelange Hängepartie für die Campingwirtschaft

Henning FoersterPressemeldungen

Zum heute vom Landwirtschaftsministerium angekündigten Inkrafttreten einer neuen Waldabstandsverordnung erklärt der tourismuspolitische Sprecher der Linksfraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern, Henning Foerster:

 

„Mit dem Inkrafttreten der neuen Waldabstandsverordnung endet nun endlich eine jahrelange Hängepartie. Schon als Oppositionsfraktion haben wir mit diversen parlamentarischen Initiativen die Belange der Campingwirtschaft unterstützt und auf eine pragmatische Lösung in dieser Frage hingearbeitet. In enger Abstimmung mit dem Bundesverband der Campingwirtschaft Mecklenburg-Vorpommern haben wir daher 2022 einen Landtagsantrag für die Koalitionsfraktionen erarbeitet, der vom Landtag beschlossen wurde und nun endlich mit Leben erfüllt wird. 

Dass die neue Waldabstandsregelung auch pünktlich zum Saisonstart in Kraft tritt, ist eine sehr gute Nachricht, auf die viele Akteure der Branche lange gewartet haben. Es ist jedoch kein Geheimnis, dass der Weg dorthin zäh war, oft mühselig und im interministeriellen Beratungsprozess häufig von Bedenken geprägt. Mehrfach musste meine Fraktion direkt intervenieren, um den Prozess wieder in Gang zu bringen, wenn er ins Stocken zu geraten drohte. Wir können nicht einerseits den Tourismus als Rückgrat unserer Wirtschaft preisen und andererseits die Betreiber von Campingplätzen bei dringend notwendigen Modernisierungen im Regen stehen lassen.

 

Mit der neuen Verordnung lösen wir ein zentrales Versprechen ein. Bestehende Plätze können endlich in barrierefreie Sanitäranlagen, energetische Sanierung und zeitgemäßen Service investieren, auch wenn der starre 30-Meter-Abstand einmal unterschritten wird. Die Möglichkeit, zudem auch Ersatzneubauten und moderate Erweiterungen zu errichten, gibt den Betrieben im Land die dringend benötigte Planungssicherheit. Campingurlaub in Mecklenburg-Vorpommern steht für Naturnähe. So soll es auch bleiben und dennoch braucht es auch eine moderne, ökologisch nachhaltige Infrastruktur vor Ort. Dass Tourismusentwicklung und der Schutz unseres Waldes keine Gegensätze sein müssen, haben wir nun endlich auch schwarz auf weiß.“

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