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Berufsorientierung und berufliche Bildung stärken – Fachkräfte sichern

Henning FoersterPressemeldungen

Zur Aussprache im Landtag „Lehrstellen statt Leerstellen – Berufsorientierung und berufliche Bildung für die Fachkräfte von morgen stärken“ erklärt der arbeitsmarktpolitische Sprecher der Linksfraktion, Henning Foerster:         

„Angesichts des sich zuspitzenden Fachkräftemangels müssen wir berufliche Ausbildung und Berufsorientierung stärken, um bei der Nachwuchssicherung besser zu werden. Wie wichtig das ist, zeigen aktuelle Zahlen. Zum Ausbildungsstart 2024 waren im Land 3500 Plätze unbesetzt, während 2100 Jugendliche immer noch eine passende Stelle suchten. Besonders betroffen waren das Handwerk, der Einzelhandel und das Hotel- und Gaststättengewerbe.

Dagegen gilt es nun wirksame Maßnahmen zu ergreifen. Dazu gehören die Stärkung der dualen Ausbildung, die Sicherung des vergünstigten Azubitickets, die Verbesserung der Ausbildungsbedingungen oder der Einsatz für eine höhere Mindestausbildungsvergütung. Mit dem Konzept ‚Alle werden gebraucht!‘ setzt die Landesregierung künftig auch auf eine verbesserte, dem Alter angemessene Berufsorientierung, die in der Kita beginnt, sich in der Grundschule fortsetzt und schließlich an den weiterführenden Schulen gezielt auf den Übergang in Berufsausbildung und Arbeit vorbereitet. Dabei werden schulische und außerschulische Angebote sinnvoll verknüpft, Geschlechterstereotypen bei der Berufswahl aufgebrochen, Jugendliche mit Migrationshintergrund spezifisch gefördert und auch digitale Angebote etabliert.

Damit der Übergang von der Schule in die Ausbildung gelingt, müssen Schulen und Unternehmen gut zusammenarbeiten. Deshalb stärkt Rot-Rot die Berufsorientierung in allen Schulformen. Praktika und Praxislerntage geben tiefere Einblicke in die Arbeitswelt, in Schülerfirmen werden Gründergeist und Kreativität gefördert. Darüber hinaus helfen individuelle Potenzialanalysen dabei, die eigenen Talente zu entdecken. Jede Schule benennt zudem eine Lehrkraft, die für die Umsetzung der Berufsorientierung vor Ort verantwortlich ist. Denn eines ist völlig klar: Nur wer frühzeitig seine Stärken kennt und realistische Berufsvorstellungen entwickelt, kann den für sich passenden Weg in der Berufswelt finden.“

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