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Kultur

Problem:

Mecklenburg-Vorpommern hat mit Blick auf die Digitalisierung in der Kultur schon Einiges erreicht. Netzwerke, online-Angebote und Informationen stehen zur Verfügung. Ob Archäologie, Soziokultur oder Literatur - wo das Land nicht selbst mit einer Onlinepräsenz in Vorhand geht, sind es Vereine und Verbände, die Informationen zur Verfügung stellen. Aber: Die digitale Landesbibliothek hat bisher 11 Archive unter ihrem Dach, die kommunalen Archive fehlen. Hier muss etwas passieren, damit möglichst flächendeckend auch die Bestände der kommunalen Archive gesichert und vor allem digitalisiert werden. Nach wie vor lagern in den Museen, Depots und Archiven in M-V Ausstellungsstücke, die weltweit einmalig sind. Die Präsenzbestände, die in einem Museum zu bestaunen sind, stellen oft nur die Spitze des Eisberges dar.

Das Thema kulturelle Bildung spielt beim Online-Auftritt des Bildungsministeriums keine Rolle.

Digitale Kulturangebote werden zu wenig bis gar nicht gefördert.

Lösung:

Die Pandemie hat erneut bewiesen – Kultur fehlt, wenn sie nicht stattfindet. Alle Menschen haben ein Recht auf Kultur, unabhängig vom Alter und vom Wohnort. Kulturelle Angebote müssen digital und für alle vorhanden sein.

Forderungen:

Das Land muss ein Landesprogramm anschieben, um die kommunalen Archive unter das Dach der digitalen Landesbibliothek zu bringen.

Die Digitalisierung von Ausstellungstücken und Archivalien muss erheblich forciert werden und im virtuellen Landesmuseum veröffentlicht werden, die Darstellung von Ausstellungstücken in 360-Grad-Ansichten muss da, wo es sinnvoll ist, Standard werden. Dringend etwas getan werden muss auch beim Thema digitale Erlebbarkeit und Museumspädagogik, gerade für Kinder und Jugendliche sind die angebotenen Formate reizlos.

Ein extra Förderprogramm kann digitale Angebote und Veranstaltungen von Kulturträgern fördern.