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Hochschule

Problem:

Die Universitäten und Hochschulen des Landes sind auf einem sehr unterschiedlichen Stand in Sachen Digitalisierung. Das reicht von vergleichsweise gut ausgestatteten und technikaffinen Hochschule Wismar, die in der Pandemie nach Selbstauskunft nur geringe bis gar keine Probleme bei der Realisierung digitaler Lehrformate hat bis zur Rostocker Hochschule für Musik und Theater, deren Lehrangebot in weiten Teilen schlicht nicht digitalisierbar ist und die auch nicht über so einfache Tools wie einen Onlinebelegungsplan zur Vergabe von Proberaumzeiten verfügt.
Auch wenn 40 Millionen Euro für die Digitalisierung der Hochschulen zur Verfügung stehen, ist völlig unklar wofür das Geld ausgegeben werden soll, wie es verteilt wird und welche Prioritäten gesetzt werden sollten.

Lösung:

Die Digitalisierung der Hochschulen ist bei Weitem nicht abgeschlossen, sondern ist als Daueraufgabe zu begreifen. Es braucht eine Strategie, wie die Digitalisierung der Hochschulen schnell vorangetrieben werden kann.

Forderung:

Es braucht eine klare Bestandsaufnahme in allen Fachbereichen der Hochschulen. Was ist an digitalen Lehrmöglichkeiten, Hardware, Software, Zertifikaten etc. vorhanden und wer übernimmt die Betreuung der IT? Dazu braucht es eine Arbeitsgruppe die die jeweiligen Fachbereiche abfragt bzw. besucht und einen Masterplan erarbeitet. Das ist deswegen notwendig, weil einige Fachbereiche überhaupt nicht über die fachliche Expertise verfügen, um Bedarfe und den damit verbundenen Aufwand einschätzen zu können. Im Anschluss braucht es ein Finanzierungskonzept für die Umsetzung der Digitalisierung.