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Weltkindertag: Kinder haben das Recht auf ein armutsfreies Leben

Zum morgigen Weltkindertag erklären die familienpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Steffi Pulz-Debler, und der kinder- und jugendpolitische Sprecher der Linksfraktion, Christian Albrecht:

Albrecht: „Meine Fraktion streitet nicht nur am Weltkindertag für das diesjährige Motto ‚Gemeinsam für Kinderrechte‘. So haben Kinder das Recht, gesund, gewalt- und sorgenfrei aufzuwachsen, zu spielen und zu lernen, später einen Beruf zu ergreifen, der ihren Neigungen und Fähigkeiten entspricht. Das ist in Deutschland, einem der reichsten Länder der Welt, für viel zu viele Kinder nicht gewährleistet. Kinderarmut ist ein bereits seit Jahren verfestigtes strukturelles Problem. Vor allem infolge schlechter materieller Bedingungen mangelt es diesen Kindern oft an angemessener Förderung, Bildung, Freizeitgestaltung oder Gesundheitsversorgung. Die vom Bund angekündigte Kindergrundsicherung muss daher zwingend armutsfest sein, Preissteigerungen bei Lebensmitteln und Energie müssen berücksichtigt werden. Es kann und darf nicht ausschließlich Anspruch sein, das Überleben zu sichern. Vielmehr muss auch die Grundsicherung beitragen, dass Kinder und Jugendliche gesund, sicher, und chancengleich aufwachsen können.“

Pulz-Debler: „Nach einer Umfrage des Deutschen Kinderhilfswerkes sehen 85 Prozent der Kinder und Jugendlichen die Ursache für Kinderarmut in Deutschland unter anderem darin, dass sich Politikerinnen und Politiker zu wenig um dieses Problem kümmern. Das ist bestürzend und beschämend. Es macht auch deutlich, dass die Rechte von Kindern ins Grundgesetz gehören, um die Lage von Kindern tatsächlich wirksam zu verbessern. Und mehr noch. Ich halte ich es für sinnvoll, alle sozialstaatlichen Leistungen, Rettungsschirme, Krisenbewältigungsmaßnahmen u.a. künftig dahingehend zu prüfen, welche Auswirkungen sie auf das Leben von Kindern und Jugendlichen haben. Soziale Schieflagen wirken sich immer besonders auf die Lebenschancen von Kindern und Jugendlichen aus. Dies müssen wir in Verteilungsdebatten in Bund und Land viel stärker berücksichtigen. Vielleicht kämen dann auch Schlagworte wie ,Gratismentalität‘ so manchem FDP-Bundespolitiker etwas schwerer über die Lippen.“


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