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Seniorinnen und Senioren brauchen mehr als anerkennende Worte

Anlässlich des heutigen Internationalen Tages der älteren Menschen erklärt der sozialpolitische Sprecher der Linksfraktion, Torsten Koplin:

„Seniorinnen und Senioren haben es verdient, dass sie geachtet und ihre Lebensleistungen anerkannt werden. Worte allein helfen dabei nur wenig. Und auch der Verweis von Sozialministerin Stefanie Drese, dass wir ihr Engagement weiter brauchen und den Herausforderungen einer älter werdenden Bevölkerung gerecht werden müssen, sind noch keine praktische Politik.

Die Landesregierung hat es in den letzten fünf Jahren unterlassen, die Vorschläge der Enquetekommission ‚Älter werden in M-V‘ systematisch zu prüfen und umzusetzen. Auch viele Forderungen der Seniorenparlamente in den zurückliegenden Jahren wurden nicht ernst genommen. Die Bundesregierung hat die Angleichung der Renten Ost an West erneut verschoben, jetzt auf das Jahr 2025. Es herrscht ein Pflegenotstand, und die von Seniorinnen und Senioren zu tragenden Eigenanteile in den Pflegeheimen steigen von Jahr zu Jahr. Neben einem großen Teil an Älteren, denen es finanziell gut geht, wächst der Anteil derer stetig, die in Armut leben oder von ihr bedroht sind.

Neben den Fragen der Mobilität und der Teilhabenmöglichkeiten ist die Sicherung der Existenz wesentlich für die Anerkennung von Seniorinnen und Senioren. Meine Fraktion fordert diese seit Jahren.“