Qualität in der frühkindlichen Bildung wird weiter gestärkt

Jeannine Rösler
LandtagsabgeordneteJeannine RöslerTyp/RubrikPressemeldungen

Zum Entwurf einer Änderung des Kindertagesförderungsgesetzes (KiföG) erklärt die Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Jeannine Rösler

„Schritt für Schritt stärken wir in Mecklenburg-Vorpommern die frühkindliche Bildung und erreichen so mehr Chancen- und Bildungsgerechtigkeit von Anfang an. Zugleich verbessern wir die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten spürbar.

Ein wesentlicher Baustein der KiföG-Novelle ist die Absenkung der Fachkraft-Kind-Relation von 1 zu 15 auf 1 zu 14. Damit haben Erzieherinnen und Erzieher mehr Zeit, sich um die Bedürfnisse der Kinder zu kümmern. Unbestritten ist der Personalschlüssel ein wesentliches Kriterium für gute Kinderbetreuung. Besonderes Augenmerk legt das Bildungsministerium deshalb auf die Sicherung und Gewinnung von Fachkräften. Im Rahmen der Fachkräfteoffensive wird u.a. der Fachkräftekatalog um Personen erweitert, die einen Universitäts- oder Fachhochschulabschluss im pädagogischen Bereich haben. Der Zugang zur Fachkräfte-Ausbildung wird erleichtert, so dass mehr Frauen und Männer für eine Tätigkeit in der Kita gewonnen werden können.

Auch die Beschäftigung von Alltagshelferinnen und -helfern wird im Gesetz verankert. Durch ihren Einsatz können sich die Fachkräfte noch stärker auf ihre pädagogische Arbeit konzentrieren. Um mehr Azubis als staatlich anerkannte Erzieherinnen und Erzieher für 0- bis 10-Jährige zu gewinnen, erhalten diese eine angemessene Ausbildungsvergütung, die sich am öffentlichen Dienst orientiert. Last but not least werden verschiedene Finanzierungsströme des Landes zusammengefasst und so Verwaltungsaufwand reduziert.“