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Mindeststandards für Beschäftigte in der Landwirtschaft einhalten

Der agrarpolitische Sprecher der Linksfraktion, Dr. Wolfgang Weiß, bezeichnet die von Bundesagrarministerin Julia Klöckner verkündeten Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise als Versuch, die Rechte der Beschäftigten in der Landwirtschaft aufzuweichen:

„Es ist verantwortungslos und inakzeptabel, wenn versucht wird, die derzeitige Krise zu missbrauchen, die täglichen Arbeitszeiten auszuweiten, den Mindestlohn zu unterlaufen und absolut notwendige Hygienemaßnahmen zu unterlaufen. 

Meine Fraktion setzt sich dafür ein, dass die Rechte der Stammarbeitskräfte und der Saisonarbeiterinnen und -arbeiter nicht aufgeweicht werden. Gemeinsam mit den Gewerkschaften ist es unsere Aufgabe, auf die faire Entlohnung und die Einhaltung von sozialen und hygienischen Standards auch in der Landwirtschaft zu pochen. Akkordarbeit auf den Feldern darf nicht dazu führen, den gesetzlichen Mindestlohn zu unterlaufen.“

 


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