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Grünes Licht für 9-Euro-Ticket – jetzt muss ÖPNV-Ausbau folgen

Zur bevorstehenden Einführung des 9-Euro-Tickets erklärt der verkehrspolitische Sprecher der Linksfraktion, Henning Foerster:

„Die Idee, mit einem sehr preiswerten Ticket den Nah- und Regionalverkehr deutschlandweit nutzen zu können, ist zu begrüßen. Hochachtung zolle ich den Verkehrsbetrieben, die in Rekordzeit dafür sorgten, dass der Ticket-Verkauf pünktlich starten kann und alle Reserven für zusätzliche Fahrzeuge und zusätzliches Personal bereitstehen.

Die Vorfreude ist bei vielen Menschen groß, sie wollen die mit dem Ticket eröffneten Möglichkeiten voll ausschöpfen. Die andere Seite der Medaille ist, dass in der Haupttourismussaison Züge und Busse zu den und innerhalb der Urlaubsregionen ohnehin proppenvoll sind. Überfüllte Züge, zurückgelassene Fahrgäste und kein Platz für Fahrradmitnahme werden auch für viel Ärger sorgen und das Gegenteil der gewünschten Werbekampagne bewirken. Auf diese Situationen müssen sich Fahrgäste einstellen. Sie dürfen ihren Frust nicht an den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verkehrsunternehmen auslassen. Diese haben bereits genug Stress und werden mit Urlaubsstopp und Überstunden dafür sorgen müssen, das hohe Verkehrsaufkommen zu bewältigen.

 

Die Länderzustimmung war bis zuletzt nicht sicher, weil der Bund seine Zusage im Koalitionsvertrag, bereits ab 2022 mehr Geld für den Ausbau des Nahverkehrs bereitzustellen, nicht einhält. Zudem werden auch Energie-, Personalkosten und zusätzliche Busse und Bahnen deutlich stärker zu Buche schlagen als der Bund bereit ist zu zahlen. Jetzt gibt es zumindest die Zusicherung, dass mit den Ländern noch in diesem Jahr über mehr Mittel für mehr Angebot verhandelt wird. Der Ausbau des Nahverkehrsangebotes ist vor allem in ländlichen Räumen bitter nötig, um auch dort die Mobilität als Alternative zum Auto zu sichern.“

 

 


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